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Ein armer Mann, ein armer Mann

Ein armer Mann, ein armer Mann,

der klopft an viele Türen an.

Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
 
Ihm ist so kalt. Er friert so sehr.

Wo kriegt er etwas Warmes her?

Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

Der Hunger tut dem Mann so weh

und müde stapft er durch den Schnee.

Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

Da kommt daher ein Reitersmann,

der hält sogleich sein Pferd an.

Er sieht den Mann im Schnee und fragt: "Was tut dir weh?"

Er teilt den Mantel und das Brot

und hilft dem Mann in seiner Not.

Er hilft so gut er kann, Sankt Martin heißt der Mann.

Zum Martinstag steckt jedermann 
leuchtende Laternen an.

Vergiss den anderen nicht, drum brennt das kleine Licht.